Wie arbeite ich als Tier-Osteopathin?

Nachdem Osteopathie beim Menschen so gute Erfolge zeigt, liegt es nahe, auch Pferde osteopathisch zu behandeln und dabei das als Ganzes zu betrachten. Deshalb ist es auch nicht möglich „nur mal eben einen Wirbel einzurenken“. Da das ursächliche Problem nicht behoben ist, wird er in kürzester Zeit wieder blockieren. Wie aber arbeitet ein Osteopath?

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Ein Osteopath kommuniziert mit dem Gewebe. Er tastet den gesamten Körper ab und prüft die Beweglichkeit jedes Gelenks. Für den Pferde-Osteopathen ist es wichtig zu erkennen, auf welche Art und Weise sich Gelenke und Gewebe des Pferdes bewegen. So stößt er auf den Grund der Erkrankung.

Die Diagnose wird aufgrund der Beweglichkeit der Gewebe gestellt, die Therapie befasst sich mit ihrer Unbeweglichkeit. Zwingend notwendig für einen Pferde-Osteopathen sind daher umfassende Kenntnisse der Pferde-Anatomie, Physiologie, Pathologie und der Biomechanik des Pferdes.

Als Veterinärmedizinerin habe ich diese Kenntnisse zunächst in meinem Studium erworben und sie bei meiner Ausbildung zur Veterinär-Ostheopatin an der renommierten Schweizerischen STOA-MEDICINES Schule noch einmal vertieft. Das Ausbildungsprogramm der Schule richtet sich ausschließlich an diplomierte Tierärztinnen und Tierärzte sowie Studenten der Veterinärmedizin. So ist sicher gestellt, dass nur wirklich qualifizierte Tier-Osteopathen die Schule verlassen.

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